Modernisierung der örtlichen Wasserversorgung: Spatenstich zum Neubau des Niederzonenhochbehälters

Mit dem Spatenstich am 15.02.2022 wurde das Neubauprojekt „Hochbehälter Niederzone“ offiziell von Gemeindeverwaltung, der ausführenden Baufirma Grötz (Nürtingen) sowie dem Planungsbüro RBS wave gestartet und die Wichtigkeit der Baumaßnahme herausgestellt.

Spatenstich Niederzonenhochbehälter
Zum Spaten griffen (v.l.n.r.): Mathias Häke (Bereich Tiefbau - Ortsbauamt), Benjamin Eisele (Niederlassungsleiter Fa. Grötz), Bürgermeister Bernhard Richter, Ulrich Herbert (Polier Fa. Grötz) sowie Thomas Mielke (Projektleiter Planungsbüro RBS wave)

Bürgermeister Bernhard Richter: „Das mit insgesamt knapp drei Millionen Euro angesetzte Großprojekt unterstreicht den hohen Anspruch, aber auch die Erfordernis zur nachhaltigen und zielgewandten Daseinsfürsorge in der kommunalen Trinkwasserversorgung.“

Das Verteilnetz wie auch der Betrieb der örtlichen Trinkwasserversorgung liegen zu 100 % bei der Gemeinde Reichenbach. Die Versorgung für das Gemeindegebiet erfolgt über insgesamt fünf Hochbehälter. Aufgrund der topographischen Verhältnisse werden diese, entsprechend ihrer geodätischen Höhen, in Versorgungszonen unterteilt. Dies ist notwendig, damit die zulässigen Versorgungsdrücke nicht überschritten werden und das Verteilnetz nachhaltig betrieben werden kann. Der aktuell an der Baltmannsweiler Straße befindliche Hochbehälter versorgt dabei nicht nur den größten Teil des Ortsgebietes (die s.g. Niederzone) – vom Ortszentrum bis zu den Ortsausgängen Richtung Plochingen und Ebersbach – sondern ist gleichzeitig auch der dienstälteste Hochbehälter, dessen erste Wasserkammer aus den Gründerjahren der zentralen Wasserversorgung um 1906 stammt. Der seitdem im Einsatz befindliche Niederzonenhochbehälter muss nun nach vielen Jahren des zuverlässigen Betriebs zur dauerhaften und nachhaltigen Gewährleistung der hohen Anforderungen im Trinkwasserbereich neu errichtet werden.

Im Rahmen einer durchgeführten Standortanalyse wird dies im Gewannbereich „Heiligenbrunnen“, wo nun der Spatenstich stattgefunden hat, passieren. Damit einhergehend wird auch der spätere Versorgungsdruck im Verteilnetz optimiert. Das Fassungsvermögen des Behälters wird mit 2.000 m³, verteilt auf zwei Kammern, in Bezug auf den Bestand beibehalten.
Der im ersten Bauabschnitt herzustellende Rohbau sowie der Anschluss an die Überlandleitung der Landeswasserversorgung erfolgt mit einem Auftragsvolumen von etwa 1,5 Mio. Euro durch die Baufirma Grötz aus Nürtingen. Die weiteren Rohrleitungsarbeiten für die neuen Fallleitungen sowie die elektrotechnische Ausrüstung werden im zeitlichen Anschluss noch ausgeschrieben.

     

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