Schulen und Kitas seit 16. Dezember geschlossen

Aufgrund der Entscheidung der Ministerpräsidentenkondferenz mit der Bundeskanzlerin werden ab 16. Dezember bundesweit Kindergärten, Krippe, Kindertagespflegeeinrichtungen sowie die Schulen geschlossen. Das baden-württembergische Kultusministerium hat dazu eine Presseinformation veröffentlicht. Nachdem die Schließung wurde vorerst bis 15. Januar verlängert wurde, hat die Landesregierung entschieden, dass die Schließung bis 31. Januar verlängert wird.  Nähere Informationen erhalten Sie direkt auf der Seite der Landesregierung

Für die Notbetreuung an unseren Schulen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit dem jeweiligen Sekretariat auf.

Voraussetzung für die Notbetreuung in den Kitas und der Tagespflege ist grundsätzlich erforderlich, dass beide Erziehungsberechtigtentatsächlich durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und auch keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.

Es ist deshalb für die Teilnahme an der Notbetreuung zu erklären, dass

die Erziehungsberechtigten beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich und sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.

Es kommt also nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird.

In beiden Fällen ist möglich, dass die berufliche Tätigkeit die Wahrnehmung der Betreuung verhindert.

Es kommt auch nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.

Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit an.

Auch wenn das Kindeswohl dies erfordert oder andere schwerwiegende Gründe, z.B. pflegebedürftige Angehörigeoder ehrenamtlicher Einsatz in Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten oder Feuerwehren vorliegen, ist eine Aufnahme in die Notbetreuung möglich.

Für die kirchlichen Kindergärten wenden Sie sich bitte an die jeweilige EInrichtuzng bzw den Träger.

Für die kommunalen EInrichtungen bitte an die jeweilige Einrichtungsleitung.

Bitte denken Sie daran, dass die Einrichtungen eigentlich zur Kontaktreduzierung und zur Eindämmung des Virus` geschlossen sind und nehmen Sie die Notbetreuung nur in Ausnahmefällen in Anspruch.

Elternbeiträge: Derzeit klären die kommunlen und kirchlichen Spitzenverbände mit dem Land inwieweit die Träger einen finanziellen Ausgleich für die Schließung erhalten - anschließend erfolgt die Entscheidung, wie die Träger mit den Elternbeiträgen um zu gehen haben.

Kindergartenbetreuung im Pandemiemodus ab 29. Juni ausgeweitet

Nach rund dreieinhalb Monaten Schließung bzw (erweiterter) Notbetreuung und eingeschränktem Betrieb sind die Reichenbacher Kindergärten am 29. Juni wieder im "pandemiegerechten" Regelbetrieb gestartet. Dies bedeutet für die meisten Eltern, dass sie ihre Kinder wie vor dem Lockdown betreuen lassen können.In einzelnen Fällen kann es durch fehlende Fachkräfte sein, dass noch nicht wieder die kompletten Betreuungszeiten  angeboten werden können.

Sofern die Hygienekonzepte eingehalten werden und keine zweite Corona-Welle kommt, können die Eltern also nun wieder verlässlich mit der Kinderbetreuung in den Einrichtungen planen. Das Abstandsgebot zwischen den Kindern ist mit dem Restart zwar aufgehoben, nach wie vor müssen Erwachsene untereinander - auch in der Abhol- und Bringsituation - Abstand halten und Einschränkungen beim Betreten der Einrichtungen akzeptieren. Bitte halten Sie sich unbedingt daran - auch eine Bestätigung über den Gesundheitszustand der Kinder muss vorgelegt werden.

Neuaufnahmen sind jetzt ebenfalls wieder möglich bzw können auch für das kommende Kindergartenjahr angegangen werden.

Für die Monate Mai und Juni werden die Eltern die Betreuung entsprechend der Inanspruchnahme einzelner Betreuungstage einen Beitragsbescheid erhalten; ab Juli wird wieder regulär der Monatsbeitrag abgebucht.

Insgesamt gilt es, den Eltern ein großes Lob auszusprechen, wie sie die Situation der von heute auf morgen wegbrechenden Betreuungsmöglichkeiten kompensiert haben.

Auch die Schule hat zum selben Zeitpunkt  wieder ihren Betrieb ausgeweitet - die Grundschüler dürfen wieder täglich in die Schule und für die Schüler der weiterführenden Schulen gilt ein rollierendes System. Die erweiterte Notbetreuung wird für die Fünft- bis Siebtklässler nach wie vor angeboten.

Für die Schüler gibt es nach wie vor eine erweiterte Notbetreuung, deren Bedarf  mit beigefügtem Formular (Stand: 23.4.2020) (423 KB) angemeldet werdet kann;

Update: Elternbeiträge auch für Mai/Juni ausgesetzt

Nachdem die Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg seit 17. März geschlossen sind und nur im Rahmen von einer (erweiterten) Notbetreuung genutzt werden können, hat die Verwaltung die Eltern Ende März darüber informiert, dass die jeweiligen Betreuungsbeiträge für den Monat April nicht abgebucht werden. Dies wurde so auch für den Mai sowie den Juni gehandhabt.

Über den endgültigen Erlass der Gebühren wird der Gemeinderat entscheiden, sobald klar ist, in wie weit das Land bereit ist, diese Einnahmeausfälle der Kommunen aufzufangen. Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung ab Mai erhebt die Verwaltung Elternbeiträge im Nachhinein.
 
 

Update: Elternbeiträge für April werden ausgesetzt

Nachdem die Einrichtungen  seit 17. März geschlossen sind  und diese Schließung noch bis mindestens 19. April andauert, wird die Gemeindeverwaltung die entsprechenden Elternbeiträge für den April nicht abbuchen.
 
Zwar sieht die Benutzungsordnung sieht grundsätzlich eine Bezahlung der Beiträge auch bei einer Schließung vor. Unabhängig davon wird die Beitragserhebung vorläufig ausgesetzt. Für den April wird deshalb kein Beitrag erhoben.
 
Diese Regelung entspricht dem Vorschlag der kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände mit Blick eine landeseinheitliche Handlungsempfehlung zur Beitragspflicht.
Von den Verantwortlichen wurde festgelegt, dass eine abschließende Entscheidung über die Erhebung dieser Zahlungen hiermit nicht zwingend verbunden ist – diese kann zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden.

Alle Eltern werden entsprechend informiert

     

Weitergehende Informationen auf Bundes- und Landesebene