Hochwasserschutz am Probstbach

Parallel zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens im Reichenbachtal, wird die Umsetzung der kommunalen Hochwasserschutzkonzeption derzeit am Probstbach weitergeführt.

Neues Einlaufbauwerk am Probstbach

Vor allem der bisher kritische Einlaufbereich in die Verdolung, der sich auf Höhe der Kreuzung Marienstraße/Alte Hegenloher Straße befindet, wird im Rahmen der Baumaßnahme signifikant aufdimensioniert. Durch den hierfür erforderlichen Platzbedarf erfolgt die Verlegung des Bauwerks zum bisherigen Bestand um etwa 12,0 m oberstrom.
Zur Optimierung der hydraulischen Verhältnisse kommt an Stelle des alten Einlaufes ein Druckschacht zum Einsatz, der, aufgrund der sich erhöhenden Wasserdrucklinie, notwendig wird. An diesen schließt ebenfalls der Entwässerungsgraben entlang der Alten Hegenloher Straße an.
Neben den technischen Bauwerken sind im weiteren Bauablauf auch Geländeanpassungen vorgesehen.

Die Gesamtmaßnahme umfasst ein Bündel an Kleinmaßnahmen, die im Zusammenspiel für den angestrebten HQ100 Schutz des Probstbaches sorgen. Dies bedeutet, dass ein statistisch 1x in hundert Jahren auftretendes Hochwasserereignis noch schadlos abgeführt werden kann. Der Probstbach ist maßgeblich als Außengebietsentwässerung der Risshalde und der dort angrenzenden Waldfläche zu charakterisieren. Ab dem Einlauf im Kreuzungsbereich der Marienstraße/Alte Hegenloher Straße ist der weitere Verlauf bis zur Mündung in die Fils verdolt.

     

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Hauptamt
Hauptstraße 7
73262 Reichenbach an der Fils