Mobile Corona-Impfteams in der Brühlhalle: Tolle gemeinsame Aktion von Gemeinde, Landkreis und Malteser Hilfsdienst sowie weiteren Organisationen

Ein Großaufgebot an Rettungswagen unterschiedlicher Hilfsorganisationen prägten das Bild um die Brühlhalle am vergangenen Wochenende. Grund dafür war die Mobile Impfaktion, die die Gemeinde mit dem Landkreis Esslingen und den Maltesern organisiert hatte.

Hauptamtsleiter Siegfried Häußermann, Landrat Heinz Eininger, Bürgermeister Bernhard Richter und Michaela Köstler von den Maltesern


Reichenbacher Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren konnten vor Ort am 9. und 10. April ihren ersten Impftermin gegen das Corona-Virus bekommen.
Nachdem die Gemeindeverwaltung rund 750 Personen angeschrieben hatte und auf die Impfmöglichkeit in der Brühlhalle hingewiesen hatte, nahmen tatsächlich 260 Reichenbacher Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot dankend an.
Bestens organisiert von den Hauptakteuren Gemeinde, Landkreis und Malteser Hilfsdienst hatte Hauptamtsleiter Siegfried Häußermann sich sehr große Unterstützung von der bestens vernetzten Gemeinderätin Sigrid Bayer, von den Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr, des TV Reichenbach sowie der DLRG, dem Deutschen Roten Kreuz sowie weiteren engagierten ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern gesichert. Die reibungslose Zusammenarbeit der vielen Akteure sorgte für ein professionelles, diszipliniertes und gut organisiertes Impfgeschehen in der zum Impfzentrum umgebauten Festhalle.
Nachdem vor der Halle bereits Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den vielen Seniorinnen und Senioren und ihren Begleitpersonen den Weg in die Halle gewiesen hatten, wurde die Registrierung und Begleitung zum Wartebereich dankenswerterweise von Mitgliedern des Turnvereins Reichenbach übernommen.
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Zwei Impfteams der Kreisimpfzentren aus Esslingen und von den Fildern (Malteser Hilfsdienst sowie Deutsches Rotes Kreuz) übernahmen die Aufklärungsgespräche und die eigentliche Impfung, bevor die DLRG dafür sorgte, dass alle Geimpften die erforderliche Ruhepause nach dem Pieks in entspannter Atmosphäre einhielten.
Auch Landrat Heinz Eininger, der gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Richter in der Brühlhalle vorbeischaute, zeigte sich von der professionellen und unaufgeregten Organisation der Impfung unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln beeindruckt. Beide hoffen auf eine deutliche Erhöhung der Impfgeschwindigkeit als Ausweg aus der anhaltenden Pandemie-Situation. Sie waren sich auch einig, dass die Bewertung der Situation allein nach den Inzidenzzahlen nicht hilfreich ist. „Wir brauchen mehr Impfstoff, die Ausweitung der Impfberechtigung auf noch mehr Personen und nicht nur Lockdown-Überlegungen, sondern auch Öffnungsszenarien“ wurde Bernhard Richter sehr deutlich. Er dankte den zahlreichen Akteuren, die zwei Tage lang das Impfgeschehen begleiteten und hofft, dass am Folgetermin die Unterstützung der Verwaltung durch Ehrenamtliche genauso groß ist.
Bürgermeister Richter betonte in diesem Zusammenhang, dass er gerne auch bereit ist, nicht nur den Zweittermin für die jetzt Geimpften am 21. und 22. Mai durchzuführen, sondern die Halle auch den Reichenbacher Hausärzten für großflächige angelegte Impfaktionen bereitzustellen.

     

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