Energiemangellage: Rathaus ab 30. September 2022 freitags geschlossen

Um eine Notsituation bei der Energieversorgung im Winter zu vermeiden, müssen Politik, Unternehmen, die öffentliche Hand und Bürgerinnen und Bürger jetzt alle an einem Strang ziehen.

Jede eingesparte Kilowattstunde hilft gegen die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen, die in Folge des Ukrainekriegs und damit verbundenen Sanktionen gegen Russland entsprechend reduziert bzw. ganz eingestellt werden.

Aus diesem Grund sind kurzfristig umzusetzende und befristete Energieeinsparmaßnahmen zur Stärkung der Vorsorge von großer Bedeutung, um den Eintritt einer Notfallsituation in diesem und im nächsten Winter zu vermeiden. Die Bundesregierung hat daher entsprechende Maßnahmen beschlossen. Dabei ist jeder einzelne Bürger zum Energiesparen aufgerufen. Nicht nur um für sich selbst die Kosten zu begrenzen, sondern um insgesamt den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Innerhalb der Gemeindeverwaltung wurden deshalb auch entsprechende Maßnahmen beschlossen: So wird ab 30. September das Rathaus vorläufig freitags nicht mehr für die Bevölkerung geöffnet sein.
Die Beschäftigten werden ihre Arbeitszeiten auf die anderen Wochentage verlegen bzw.  werden im Homeoffice arbeiten. Somit kann die Absenkung über das Wochenende auf 3 Tage erhöht werden und entsprechend Energie eingespart werden.

In diesem Zusammenhang teilt Bürgermeister Richter mit, dass die Gemeinde bereits seit Jahren ein Energiemanagement betreibt und damit viele Einsparmaßnahmen auch schon länger laufen.

Gleichzeitig wird das BürgerBüro künftig (wie auch die übrige Verwaltung) mittwochnachmittags erreichbar sein. Somit ergeben sich ab 30. September folgende Öffnungszeiten:

Rathaus allgemein:
Mo.                   9.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Di. bis Do.       8.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 16.00 Uhr
Fr.                    geschlossen
 
BürgerBüro:
Mo.                9.00 – 19.00 Uhr
Di. bis Do.    7.00 – 16.00 Uhr
Fr.                 geschlossen

Während im Rathaus die Bürotemperatur künftig auf 19 Grad festgeschrieben wird, bleiben die Kinderbetreuungseinrichtungen von solchen Maßnahmen ausgespart (lediglich im Mini-Kindi wird die Freitagsbetreuung auf einen anderen Wochentag verlegt); ebenso wird die Temperatur in den Schulgebäuden nicht reduziert.

Konkret werden die Bürgerinnen und Bürger die Maßnahmen auch bei der Straßenbeleuchtung, die auf Halbnachtschaltung umgestellt wird, spüren.

Im Hinblick auf die Temperaturen von Heizung und Warmwasser in den Sporthallen, wird die Verwaltung mit Schulen und Vereinen Kontakt aufnehmen und die entsprechenden Maßnahmen abstimmen.

Die jetzt getroffenen Maßnahmen entsprechen den Vorgaben der von der Bundesregierung erlassenen Energieeinsparverordnungen.

(Erstellt am 21. September 2022)
     

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