Auszeichnung des Gemeindetags für Erwin Hees und Rudi Munz

Mit Erwin Hees und Rudi Munz haben zwei Reichenbacher Urgesteine der Kommunalpolitik die Auszeichnung des baden-württembergischen Gemeindetags für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Gemeinderat erhalten.

Erwin Hees, Bürgermeister Bernhard Richter und Rudi Munz mit der Ehrenurkunde und Stele des Gemeindetags.
Erwin Hees, Bürgermeister Bernhard Richter und Rudi Munz mit der Ehrenurkunde und Stele des Gemeindetags.

Erwin Hees gehört dem Gremium unglaubliche 40 Jahre an, Rudi Munz immerhin 25 Jahre.
In der Gemeinderatssitzung am 8. Dezember 2020 nutzte Bürgermeister Bernhard Richter die Gelegenheit und bedankte sich bei den beiden langjährigen Gemeinderäten für ihr außerordentliches Engagement und zeichnete sie mit der Ehrennadel und Ehrenstele des Gemeindetags aus.
Erwin Hees gehört dem Gremium seit 9. September 1980 ununterbrochen an und kann damit auf 8 Wiederwahlen zurückblicken.
Richter betonte, dass Erwin Hees damals als einer der jüngsten Gemeinderäte in das Gremium eingetreten sei. Inzwischen ist er nicht nur der dienstälteste Gemeinderat überhaupt seit Kriegsende in Reichenbach, sondern auch der älteste der 18 Reichenbacher Gemeinderäte. Seit vielen Jahren führt er die Fraktion der CDU/UB und kann auch auf eine 26-jährige Karriere als stellvertretender Bürgermeister zurückschauen - davon war er immerhin 10 Jahre erster Stellvertreter. „Vielen Dank für das außergewöhnliche Engagement, das Sie in dieser Zeit gezeigt haben“ lobte der Vorsitzende den 72-jährigen Finanz- und Steuerfachmann, der inzwischen auch dem Karl-Pfaff-Gau vorsteht und sich nicht nur dort leidenschaftlich für die Kultur und den Gesang einsetzt. Gleichzeitig hob er auch das ehrenamtliche Engagement von Erwin Hees im Rahmen seiner Tätigkeit für die Reichenbacher Baugenossenschaft hervor, die er auch seit vielen Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender ausübt.
Hees´ Kollege Rudi Munz erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre Gemeinderat. Er trat am 6. September 1994 erstmals ins Gremium ein, schied nach 10-jähriger Tätigkeit im Jahr 2009 kurzzeitig aus und rückte dann aber ein halbes Jahr später wieder ins Gremium nach. „Sie führen die Ära Munz Ihres Großvaters Otto und Ihres Vaters fort“, führte Bernhard Richter in seiner Laudatio aus. Otto Munz war von den Alliierten zum Nachkriegsende als Bürgermeister eingesetzt worden. Anschließend war er lange Jahre Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister. Auch Rudi Munz` Vater Emil übte diese beiden Ämter jahrelang aus, daher wurde Rudi Munz das Interesse am kommunalpolitischen Geschehen quasi schon in die Wiege gelegt und ihm habe auch schon immer das Wohl der Gemeinde sehr am Herzen gelegen. 
„Sie sind ein aufrechter Sozialdemokrat und waren ein engagierter Gewerkschafter“ hob Richter auf die politische Einstellung von Rudi Munz ab, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender ist und sich für den Ortsverband der Reichenbacher SPD engagiert - davon lange Jahre als stellvertretender Vorsitzender. In diesem Zusammenhang betonte Bürgermeister Bernhard Richter, dass es nicht selbstverständlich sei, eine solche kommunalpolitische Familientradition so fortführen zu können.
Der Verwaltungschef bedankte sich bei beiden für ihr außergewöhnliches Engagement und brachte die Hoffnung auf die Fortsetzung einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Ausdruck - in diesen fordernden Zeiten. „Das Herzblut, mit dem Sie Ihr Engagement ausüben, das große Fachwissen sowie die Kenntnisse der Reichenbacher Strukturen sind für uns unverzichtbar“.

     

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