Aktuelles aus Reichenbach
Außergewöhnlicher Tag für Reichenbach: Spatenstich für Haus der Jugend
Erstelldatum02.10.2026
Großzügige anonyme Spende ermöglicht Neubau
Einen besonderen Spatenstich konnte Bürgermeister Bernhard Richter am vergangenen Freitag tätigen: Die Gemeinde Reichenbach bekommt ein Gebäude gespendet – entstehen wird auf dem Schulcampus ein Haus der Jugend. „Ich habe schon viel erlebt, aber das ist auch für mich Neuland“ so Richter. „Wir haben einen Spender, der anonym bleiben möchte und der uns einen Generalunternehmervertrag für ein Haus der Jugend überlassen hat“. Richter betonte, dass es formal gar nicht so einfach gewesen sei, eine solche Spende als Gemeinde rechtssicher anzunehmen da dies für alle Beteiligten Neuland war – einschließlich der Rechtsaufsicht, mit deren Beteiligung die Annahme der Spende erfolgte. „Aber letztlich haben wir es hinbekommen, dass der Gemeinderat die Spende noch im Jahr 2025 angenommen hat und so geben wir heute den Startschuss für das Projekt gemeinsam mit dem Generalunternehmer Westo und dem Kreisjugendring (KJR) als Träger der offenen Jugendarbeit in Reichenbach. Dem Spender, der der Reichenbacher Gemeinschaft Gutes tun will, danken wir an dieser Stelle außerordentlich. Wir sprechen hier immerhin von fast 2 Mio. Euro – ein unfassbar großzügiges Volumen, das wir hier zur Verfügung gestellt bekommen haben.“
Die Konzeptionsansätze für das Haus der Jugend geht aber weit über ein Jugendhaus hinaus. Mit Leben füllen, sollen nicht nur die offene Jugendarbeit, sondern auch die Vereine mit ihren Jugendlichen, Schülerinnen und Schüler der Reichenbacher Schulen oder aus der Ganztagesschule. Dass diese Idee ein Leuchtturmprojekt werden könnte, war sich auch der Geschäftsführer des KJR Ralph Rieck sicher. Reichenbach habe ein solch vielfältiges Vereinsangebot für Jugendliche und in Zusammenarbeit mit dem KJR und den Schulen könne da etwas ganz Besonderes entstehen. „Das ist ein einzigartiges Projekt, das hier auf dem Schulcampus entsteht“ war sich Rieck sicher, dass das Reichenbacher Haus der Jugend zum Erfolg wird.
Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit soll das Haus der Jugend bezogen werden. Jetzt hoffen Investor und Gemeinde darauf, dass der eigentliche Bau bald losgehen kann – es fehlt nur noch die formelle Baugenehmigung. Bezeichnend war, dass der Spatenstich an dem auch Vertreter der Schulen, der Verwaltung und des Gemeinderats teilnehmen, am bundesweiten Tag der offenen Kinder- und Jugendarbeit stattfand.
Das Materialkonzept des eingeschossigen Gebäudes mit flexibel gestaltbaren Räumen ist an die benachbarte Sporthalle angelehnt und verfügt neben einem Multifunktionsraum über eine Cafeteria sowie unterschiedliche Arbeits- und Aufenthaltsräume.


