Update 14.09.2026: Neuer Fertigstellungstermin
Da sich die Montagearbeiten der Telekom zum Anhängen des Versorgungskabels an die sanierte Brücke verzögern, muss der Bauzeitenplan nochmals korrigiert werden. Neuer Fertigstellungstermin ist Anfang KW 40. Die Gemeindeverwaltung bittet die erneute Verzögerung zu entschuldigen.
Update 30.07.2026: Fertigstellung Anfang September
Die Sanierung des Fußgängerstegs befindet sich auf der Zielgeraden. Nach aktuellem Stand können die Arbeiten Anfang September abgeschlossen und der Steg wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten kam es zu Verzögerungen. Ursache waren komplexe statische Abstimmungen sowie die besonderen Anforderungen, die sich aus der Tragwerkscharakteristik des Bauwerks ergaben. Diese mussten im Bauablauf berücksichtigt und mit den beteiligten Fachplanern abgestimmt werden.
Die Betoninstandsetzungsarbeiten sind inzwischen weitestgehend abgeschlossen. Mitte August erfolgt die Montage der neuen Geländer. Im Anschluss werden Ende August beziehungsweise Anfang September die Wegebauarbeiten sowie die verbleibenden Restarbeiten ausgeführt.
Mit dem Abschluss dieser Arbeiten steht der Fußgängersteg den Bürgerinnen und Bürgern voraussichtlich Anfang September wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Sanierung Fußgängersteg zwischen Heinrich-Otto und Stuttgarter Straße
Der Verbindungssteg zwischen Stuttgarter- und Heinrich-Otto-Straße wird im Rahmen einer umfassenden Sanierung ab 26.01.2026 voll gesperrt.
Er stellt die westlich gelegene fußläufige Verbindung zwischen der Stuttgarter Straße und der Fa. Nagel, bzw. der Heinrich-Otto-Straße dar. Der Steg wurde zwischen 1959 und 1960 im damals neuentwickelten Spannbetonverfahren errichtet. Da in dieser Zeit häufig Spannstähle mit der Neigung zur Spannungsrisskorrosion verwendet wurden, fand eine umfangreiche rechnerische und betontechnologische Untersuchung statt. Dabei wurde festgestellt, dass das Grundtragwerk in gutem Zustand ist.
Um für die weitere Nutzung des Stegs die Lebensdauer zu erhalten, werden nun wichtige Elemente wie Betondeckung, Widerlager, Spanngliedauflager sowie Oberflächen und Geländer saniert.
Die Arbeiten werden bis voraussichtlich Ende Mai 2026 andauern. Fußgänger müssen in dieser Zeit über die historische Stahlfachwerkbrücke im Bereich des Park & Ride Parkplatzes am Bahnhof ausweichen.
Die Maßnahme wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) mit einer Förderung in Höhe von ca. 60% der Gesamtkosten bezuschusst.
Zur Herstellung eines dauerhaften und verkehrssicheren Zustands sind im Zuge der Sanierungsarbeiten folgende Arbeitsschritte und Abläufe vorgesehen:
-Abbau der Brückengeländer.
-Montage der Schutzgeländer und der Leitungsbrücke für Strom/Daten.
- Herstellung Gewässerschutz- und Fangeinrichtungen
- Arbeiten am Unterbau mittels Rollgerüst: Schadstelleninstandsetzung.
- Instandsetzung/Ertüchtigung bestehender Bewehrung.
- Herstellung von Baugruben im Hinterfüllbereich.
- Rückbau des Schleppbleches und Teilabbruch der Flügelwände.
- Verfüllung der Baugruben.
- Arbeiten an den Widerlagern/Flügeln: HDW-Abtrag, Auftrag Spritzbeton, Beschichtung
OS4 (HDW = Höchstdruckwasserstrahlen, OS4 = Oberflächenschutzsystem Nr. 4 nach Regelwerk ZTV ING)
- Arbeiten am Überbau: HDW-Abtrag der horizontalen Flächen, Betonage, Beschichtung OS11a.
- Betonage einer Platte über die seitlichen U-förmigen Flügel/Widerlager.
- Arbeiten am Unterbau mittels Rollgerüst: Beschichtung OS4.
- Demontage Schutzgeländer.
- Montage neues Geländer.
- Erstellung beidseitiger Böschungstreppen zur Brückenuntersicht.
- Anpassung des umliegenden Asphalts an den Bestand.
Die Arbeiten werden unter höchsten Sicherheitsanforderungen, vor allem im Hinblick auf den Gewässer- und Naturschutz durchgeführt. Entsprechende Sicherungsmaßnahmen sind eingeplant.

