Aufbau einer Streuobstwiesenbörse - Gelbe Bändel signalisieren Obst darf geerntet werden

Immer wieder wird bei der Gemeindeverwaltung angefragt, ob nicht eine Vermittlung von Streuobstwiesen angeboten werden könnte; dazu hat die SPD-Fraktion im Rahmen der Haushaltsplandebatte auch einen entsprechenden Antrag gestellt. Die Erfahrung zeigt, dass entweder Personen gerne Obst auflesen wollen, die jedoch nicht über ein entsprechendes Grundstück verfügen, oder andersherum, dass Obstbaumbesitzer ihre Bäume nicht mehr selbst abernten können oder wollen und diese möglicherweise auch gerne kostenlos oder gegen Entgelt jemand anderem zur Verfügung stellen wollen. Insbesondere dieses Jahr nachdem sich die Äste der Bäume aufgrund der vielen Früchte biegen und zum Teil auch abbrechen.


Um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen, möchte die Gemeindeverwaltung eine entsprechende Streuobstbörse über den Reichenbacher Anzeiger bzw. die Reichenbacher Homepage aufbauen. Kurzfristig startet die Gemeinde eine Aktion, bei der die Eigentümer beim BürgerBüro gelbe „Markierungsbänder“ abholen können. Diese „Markierungsbänder“ - um den Baum gebunden - signalisieren den Bürgerinnen und Bürgern „Dieses Obst darf geerntet werden“. Parallel dazu bieten wir den Eigentümern eine Internetplattform an, bei der sie sich mit ihren Grundstücken melden können. Diese Grundstücke werden auf einem Plan markiert und veröffentlicht. Der Obst- und Gartenbauverein wurde gebeten, diese Aktion zu unterstützen und seine Mitglieder darüber zu informieren.

Wenn Sie also eine Streuobstwiese haben und diese nicht mehr ernten können oder wollen, sollten Sie sich kurzfristig melden bzw. mit den Markierungsbändern kennzeichnen. Bitte füllen Sie ggf. das nachfolgende Formular aus. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie nur in die Börse mit aufnehmen können, wenn Sie mit der Speicherung Ihrer Daten einverstanden sind.

(Erstellt am 13. September 2018)
     

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