Auftanken in Reichenbach - Kommune und EnBW nehmen sechs Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Betrieb

Fahrer von Elektroautos und E-Bikes können nun auch an sechs Standorten in Reichenbach an der Fils einen ‚Boxenstopp‘ einlegen. Am 2. August haben Bürgermeister Bernhard Richter und Harald Zimmermann, Kommunalberater von der EnBW Energie die öffentlichen E-Tankstellen offiziell in Betrieb genommen.

Inbetriebnahme der 6 Ladestationen in Reichenbach durch Bürgermeister Bernhard Richter und die EnBW

An den Ladestationen können jeweils bis zu zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig Strom tanken. Bei beiden Ladepunkten kann mit Steckern Typ 2 entsprechend dem europaweiten Standard bis (jeweils) maximal 22 kW Leistung geladen werden. Für alle Fälle bieten die Ladesäulen noch zwei Schukosteckdosen bis 3,7 kW, mit denen auch ältere Elektroautos und E-Bikes / Pedelecs geladen werden können. Die tatsächliche Ladeleistung hängt vom Fahrzeugtyp ab und wird durch dessen Batteriemanagement bestimmt.
Mit dem Aufstellen der Ladesäulen wollen wir die Bemühungen von Bundes- und Landesregierung unterstützen, die öffentliche Ladeinfrastruktur zu verbessern“, erklärt Bernhard Richter. „Wir sind froh, jetzt auch in Reichenbach öffentliche Ladestationen für Nutzer von E-Fahrzeugen zur Verfügung stellen zu können. Mit einem immer dichteren Netz von Lademöglichkeiten, wird sich hoffentlich bei der Bevölkerung auch die Entscheidung für elektrobetriebene Fahrzeuge erhöhen.“ Entsprechend der jüngsten Förderrichtlinie des Bundes hat die Gemeinde Reichenbach bereits im November 2016 den Antrag zur Förderung der Ladestationen gestellt. Diese Schnelligkeit wurde mit einer Förderzusage im November 2017 in Höhe von 1/3 der Gesamtkosten belohnt.“ Mit den Lademöglichkeiten in der Marienstraße bei der Kreissparkasse, der Ulmer Straße auf Höhe der Südwestbank, in der Bahnhofstraße, auf dem Parkplatz von Edeka Daiber, in der Karlstraße an der Brühlhalle sowie in der Kirchstraße gegenüber der Physiopraxis Ma.nuell haben wir die Standorte in unserer Ortsmitte gut verteilt“ so Richter weiter.
Die EnBW hat die Elektro-Tankstellen für die Gemeinde errichtet und wird Service, Betrieb und Abrechnung auf Grundlage einer Dienstleistungsvereinbarung gewährleisten. Die neue Geräte-Generation ist zur besseren Bedienbarkeit mit einem besonders großen 10-Zoll-Farbdisplay ausgestattet, dessen Leuchtintensität sich automatisch dem Umgebungslicht anpasst. Getankt wird hier übrigens ausschließlich Ökostrom. Der Energieversorger legt laut Kommunalberater Harald Zimmermann großen Wert darauf, möglichst vielen Interessenten den Zugang zu seiner Ladeinfrastruktur zu bieten. Bezahlen kann man mit allen gängigen Ladekarten. „Die Kooperation mit den Roamingplattformen von Hubject und Smartlab und damit Partnern wie BMW, VW oder Bosch ermöglicht Elektromobilisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland die Nutzung der Reichenbacher Ladestationen“, versichert Harald Zimmermann. „Zudem ist das Bezahlen auch mit dem Smartphone - ganz ohne Ladekarte - über die mobile Website ‚intercharge direct‘ oder über die ‚EnBW mobility+ App‘ möglich.“

     

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