Auftaktveranstaltung 750-Jahr-Feier in der Brühlhalle: erfolgreicher Start ins Jubiläumsjahr

Einen tollen Start ins Jubiläumsjahr konnte Bürgermeister und „Regisseur“ Bernhard Richter mit seinem Team um Hauptamtsleiter Siegfried Häußermann und Organisatorin Christa Rüdinger verbuchen.

Alle beteiligten Akteure nach der gelungenen Veranstaltung auf der Bühne

Der Auftakt am 23. Februar war perfekt gelungen - der Abend war spannend, abwechslungsreich, humorvoll und dennoch informativ und geschichtsträchtig.
Begrüßt wurden die vielen Gäste in der proppenvollen Brühlhalle von der Moderatorin Julia Bauer, einer ehemaligen Reichenbacherin, die inzwischen bundesweit als (Fernseh-) Moderatorin tätig ist und die charmant durch das Programm führte. Eindrucksvoll wurde die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde im Jahr 1268 nachgespielt. In dem Streit zwischen Mia von Faurndau und Agnes von Rieth ging es um das Erbe eines Hofes in Bodelhofen. Als Schlichtungszeuge war damals der Pleban Marquard von Reichenbach – das Auftreten dieses Reichenbacher Priesters bedeuten die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1268 – auch wenn die Gemeinde deutlich älter sein dürfte. Bereits mit dieser ersten Szene war das Publikum gefangen und konnte sich dem Reiz der Reichenbacher Geschichte nicht entziehen. Kreisarchivar Manfred Waßner umrahmte die gespielten Szenen mit seinem historischen und trotzdem unterhaltsamen Einblick in 750 Jahre Geschichte Reichenbachs.
Staatssekretär Martin Jäger aus dem Innenministerium überbrachte die Grüße der Landesregierung, und auch Landrat Heinz Einiger gratulierte der Gemeinde und ihrer Bevölkerung zu ihrem Gemeindejubiläum. Beide betonten, wie stolz die Bürgerinnen und Bürger über das große ehrenamtliche Engagement im Ort sein durften, denn knapp hundert Schülerinnen und Schüler sowie Vereinsmitglieder inszenierten die einzelnen Szenen und trugen damit zum Gelingen des Abends bei. Und so spannten die Aufführungen den Bogen von der ersten urkundlichen Erwähnung über die Abgaben der Bauern beim Probst von Nellingen über das Leben der Wilderer – passend dazu die Jagdhornbläser des Reitvereins mit ihrem Hallali. Durchziehende Heerscharen auf Plündertour, Kriege mit den Franzosen (eingeleitet durch das Spielen der Marseillaise) und auch Hunger- und Brandkatstrophen brachten weniger schöne Momente in der Historie Reichenbachs ebenfalls auf die Bühne.
Weitere Szenen wie die Entscheidung des damaligen Gemeinderats über den Standort des Bahnhofs beim Bau der württembergischen Ostbahn oder die Gründungversammlung des VfB Reichenbach machten den Abend sehr unterhaltsam – nicht unerwähnt bleiben darf die Darstellung der Industrialisierung durch Gymnastinnen des Turnvereins oder auch die Vorstellung der Reichenbacher Tracht sowie der Uniform des Musikvereins Glück Auf als Gemeindekapelle.
Die Gäste spendeten langanhaltenden Applaus als zum Schluss des offiziellen Teils der Auftaktveranstaltung Bürgermeister Bernhard Richter alle Akteure auf die Bühne holte und ihnen für ihr tolles Engagement dankte. Dank zahlreicher historischer Gewänder und den Schmink- und Frisierkünsten des Teams von Staib Friseure wirkten alle Akteure sehr authentisch. Mit den Worten „Gehabt Euch wohl Reichenbach“ lud der Schultes nach einer kurzen Umbaupause die Gäste zum Stehempfang ein.
Auch die Vertreter aus der französischen Partnerstadt Sainte-Savine (Bürgermeister Jean Jacques Arnaud mit Gattin und die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees sowie Dolmetscherin), die zur Feier gekommen waren, amüsierten sich prächtig, sprachen doch die einzelnen Szenen für sich.
Im Foyer konnten die Gäste erste Fanartikel zur 750-Jahr-Feier wie T-Shirts, Schürzen oder Jubiläumspralinen kaufen, sich über das Festwochenende im Juli und den Play Day informieren oder bereits Enten für das Entenrennen kaufen.
Allen, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Abends beigetragen haben, gilt ein herzliches Dankeschön.

     

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