Ausstellung im Reichenbacher Rathaus
Zahlreiche Gäste bei der Vernissage "Sterben heißt Leben"

Sehr feierlich ging es am 9. April im Rathaus anlässlich der Vernissage der derzeitigen Ausstellung zu. Mit der Ausstellung "Sterben heißt leben" will der neugegründete Verein Ambulanter Hospizdienst Reichenbach-Hochdorf-Lichtenwald auf seine Arbeit aufmerksam machen und für die Hospizarbeit sensibilisieren.
Die Ausstellung "Sterben heißt Leben" zeigt viele Facetten der Themen Leben, Sterben, Tod und Auferstehung. Die Zusammenstellung der Landesarbeitsgruppe der Hospiz in Baden-Württemberg umfasst rund 50 Werke so bekannter internationaler Künstle wie Wassily Kandinsky, Salvador Dali und Marc Chagall oder auch nationaler Künstler von Otto Dix über Käthe Kollwitz.
Bürgermeister Bernhard Richter zeigte sich bei seiner Begrüßung überrscht, dass zum Teil die Künstler doch auch sehr farbenprächtige Bilder zu dem Thema gemalt hatten.
Er ging auf die Entwicklung derHospizbewegung ein und verwies darauf, dass die Reichenbacher Gruppe bereits seit 1999 wertvolle Arbeit leiste. Außerdem lobte er sowie die hervoragende Organisation der Ausstellung. Mit den Worten von Cicely Saunders der britischen Ärtzin und Krankenschwester, die die moderne Hospizbewegung gründete, brachte er das Wesen der Hospizarbeit auf einen Nenner.
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“
Anita Kraut, die neue Vorsitzendes des Hospizvereins freute sich ebenfalls über die große Resonanz, die die Ausstellung und das Zusatzprogramm in der Bevölkerung findet.
Die Kunsttherapeutin Ina-Susanne Schick ging im Rahmen der Einführung in die Ausstellung auf Gedanken, Gefühle, Empfindungen und manchmal auch Zweifel ein, die Künstlerinnen und Künstler bei ihrem Schaffen bewegen. Sie hob die vielen Gegensätze und Kontraste, die sich in den Werken der Ausstellung zeigen, hervor.
Im Anschluß hatten die Besucher die Gelegenheit, sich in aller Ruhe die Bilder, auf sich wirken zu lassen.
Die Ausstellung ist bis Freitag, 25. April zu sehen. Zum Abschluß der Ausstellung am 25. April um 18.00 Uhr (Finissage) wird Dekan Dieter Kaufmann erwartet.
